Akt & Landschaft heißt die Fotoausstellung, die Klaus Ender 1975 ins Leben rief. Dem voran ging ein 10-jähriger Kampf mit den DDR-Organen. Der Erfolg von „Akt & Landschaft" war so groß, dass sie als Wanderausstellung durch die gesamte DDR tourte und über 100.000 Besucher anzog. Es war die 1. Aktausstellung in der DDR. Selbst die Presse würdigte diese als „kultur-politische Öffnung" und DAS MAGAZIN bescheinigte Klaus Ender in einer Retrospektive, dass er das Genre Aktfotografie in der DDR mit salonfähig gemacht habe. 

 

Klaus Ender wird als Poet unter den Aktfotografen bezeichnet. Seine Bilder sind zurückhaltend, ästhetisch und poesievoll. Seit über 50 Jahren haben Begriffe wie Schönheit, Anmut und Würde für ihn in der Aktfotografie den höchsten Stellenwert. Wichtig ist für ihn die Natürlichkeit der Modelle. So integriert er sie zumeist in die Natur - am liebsten am Meer wie in seiner bekanntesten Serie "Das Mädchen & das Meer". Er sieht die Frau als faszinierendes Wesen, das der künstlerischen Aktfotografie eine eigene Seele verleiht. 

Seine Ausstellung ergänzt er ständig, so dass sie nun fünf Jahrzehnte Aktfotografie umfasst. Er bewies, dass man sich nicht dem Zeitgeist unterwerfen muss, der da heißt: „sex sells".

 

Die Ausstellung ist noch bis 11. Februar 2018 im Spreewald-Museum in Lübbenau zu sehen. Im dortigen Museums-Shop sind die Bücher von Klaus Ender erhältlich, darunter auch "Meine Schönsten Enthüllungen" und seine FKK-Trilogie.

 

http://www.klaus-ender.de/aktuelles/akt_und_landschaft_luebbenau.html

http://www.klaus-ender.de/aktuelles/akt_und_landschaft_luebbenau2.html