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21. Glühweinturnier beim HFK Hamburg


21. Glühweinturnier beim HFK Hamburg

 

Am Samstag, dem 30.11.2019, fand das alljährliche Glühweinturnier im Sommerbad Volksdorf bei klarem jedoch kaltem Wetter statt.

Wie jedes Jahr waren die Einladungen rechtzeitig an die benachbarten FKK-Vereine versandt worden, einige hatten sich per Mail oder Telefon angemeldet, jedoch war Meldeschluss erst am Spieltag gegen 09:30 Uhr. Wie immer, kamen auch Spieler, die sich nicht angemeldet hatten. Dieses stellte die Spartenleiterin Andrea nicht vor ein Problem, da sie einen Tag zuvor bereits ausreichend Kartoffelsalat gemacht hatte.

Sie begrüßte zum Glühweinturnier 24 aktive Spieler, wobei zwei Jugendliche und ein Bouleneuling anwesend waren. Leider waren einige Spieler verhindert oder erkrankt, denen wir auf diesem Wege gute Besserung wünschen.

Im Anschluss wurden die Teilnehmer aus Flensburg, Augsburg, Liga Schenefeld, HSN, FSH und HFK vom 1. Vorsitzenden begrüßt, der anschließend auch die Modalitäten erklärte. Einige Spieler, die bereits einige Jahre zum Turnier kommen, hatten immer noch ihre Probleme mit der Spielkarte und den Spielsteinen. Dieses ist aber leicht zu erklären, jeder Spieler zieht einen Spielstein mit einer Nummer, muss danach seinen Mitspieler und seine Gegenspieler herausfinden. Anschließend wird ausgelost, wer den Anwurf hat und darf zusätzlich noch bestimmen, wo gespielt wird. Das ganze Gelände steht zur Verfügung, denn Boule kann man auf jedem Untergrund spielen.

So kam es, dass einige Paarungen auf den Sportplatz gingen, jedoch auch anderen Paarungen lieber den Waldboden mit Wurzeln und Tannenzapfen bevorzugten.

Das Glühweinturnier wird Gott sei Dank nicht so ernst genommen, jeder will nur noch einmal zum Jahresabschluss alle treffen und etwas Spaß haben.

Da wir in der Nacht zuvor Bodenfrost hatten, waren die Spieler erstaunt, nachdem sie ihre Kugel geworfen hatten. Der Klang des Aufpralls der Boulekugel auf dem Boden hörte sich so an, als ob man auf einem Betonboden spielt. Im Laufe des Vormittags kam aber die Sonne durch und konnte teilweise den vereisten Boden leicht lockern.

Nach der ersten Runde waren alle froh in das warme Gemeinschaftshaus zu kommen, wo sie sich an einem selbstgemachten alkoholfreien Glühwein erwärmen konnten. Die Spielkarten wurden mit den ersten Ergebnissen gefüllt, der Sieger der Partie erhielt nicht nur seine Differenzpunkte, sondern noch 100 Punkte Bonus obendrein, die Verlierer durften nur ihre erspielten Punkte eintragen.

Nach der Erwärmung ging es nach der erneuten Auslosung wieder in die Kälte, einig Spiele gingen schnell vorbei, bei einigen zog es sich wieder hin.

Alle waren froh, dass sie sich nach der zweiten Runde stärken konnten, denn es gab ja den bekannten Kartoffelsalat nach Andreas Art. Selbst die letztes Jahr nicht mitgegessen hatten, griffen ordentlich zu.

Während der 4. Runde bekamen wir Besuch von zwei "alten Spielern". Hierbei handelt es sich um Ingrid und Gerhard K., beide bereits betagt, jedoch auch alte Spieler unseres Turniers in Hamburg. Auf dem Platz teilte mir Ingrid mit, dass es ihr in den Händen juckt und sie gern mitspielen würde, jedoch aufgrund ihrer Erkrankung noch nicht so weit genesen ist. Vielleicht können wir sie Ende 2020 doch wieder auf dem Spielfeld begrüßen.

Im weiteren Verlauf wurden noch zwei Runden gespielt, danach wurden die Spielkarten beim 1. Vorsitzenden Rüdiger abgegeben, der sie kontrollierte und ausrechnete. Die Platzierungen wurden errechnet und Andrea konnte die Urkunden fertigen.

Bei der Siegerehrung waren viele überrascht, unser Bouleneuling Peter konnte den 13. Platz erkämpfen. Unser jüngster Spieler Jeremy kam auf den 6. Platz, sein etwas älterer Bruder Jason konnte sogar alle 4 Spiele gewinnen und sicherte somit den 3. Platz und bekam eine Flasche Glühapfel, den er jedoch an seinen Vater abgetreten hat. Auf dem 2. Platz kam Rolf aus Flensburg und Sieger des 21. Glühweinturnier, man glaubt es kaum, war unser Landessportwart Marco, der dieses Jahr einige Bouleunterrichtsstunden in Rosenfelde durch Andrea, Reinhard F. von der FSG und mich erhalten hatte. Man sieht, Training zahlt sich aus.

Auch beide bekamen ein Flasche Glühwein, des Weiteren erhielt jeder Teilnehmer noch ein kleines Lebkuchenhaus, welches Andrea in stundenlanger Kleinarbeit gefertigt hatte.

Alle Spieler wurden durch mich verabschiedet mit dem Hinweis, das am 25. und 26.4.2020 das 28. Hansepétanqueturnier durchgeführt wird.

 

Rüdiger Feddern