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SuN Witten offene Tischtennis Vereinsmeisterschaft 2020


Wir schreiben Sonntag, den 20. September 2020. Circa sieben Wochen zuvor kam mir die Idee, mal wieder ein Tischtennisturnier zu organisieren. Ich fragte in unserer Trainingsgruppe ob Interesse besteht und nach dem einmütigen ‚Dafür‘ galt es einen passenden Termin zu finden. Bei der anstehenden Vorstandssitzung stimmten alle Vorstandsmitglieder zu, natürlich unter Beachtung der Corona-Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

So, …. jetzt flugs ein Konzept für die Vorbereitungen erstellt und es ging los!
Zuvor noch zwei Gedanken. Es galt einen A-Spieler anzusprechen, damit es eine entsprechende Konkurrenz für Paul Lente gab. - Thomas Schneller - ; er war sofort begeistert und sagte zu. Außerdem dachte ich, es wäre schön, Christine und Ingo Borschke wieder zu sehen. Sie sind seit einigen Jahren von SuN Witten nach Erftland Ville gewechselt, von Berufs wegen. Nun, die beiden sagten auch freudig zu und meinten, wir fragen mal in unserem Verein, wer noch Lust hat mitzukommen.

Aufgrund dieser Gedanken schrieb ich unser Vereinsturnier in eine „offene Tischtennisvereinsmeisterschaft SuN Witten 2020“ aus. Aber es sollte nur Einzel gespielt werden. Jetzt noch die Einladung sowie die Meldeliste erstellen, formulieren, ausdrucken, aushängen und verschicken.

In den nächsten Tagen sprach ich einige Mitglieder an, eventuell für den 20. September einen Kuchen zu backen und zu spenden. Zwischendurch hoffte ich auf gutes Wetter zum Turnier. Die Manpower für die hygienische Reinigung der Sporthalle und Spielgeräte sowie Sitzgelegenheiten war auch festgelegt.

Mit Freude stellte ich in den folgenden Wochen fest, dass sich die Meldeliste füllte. Mit Pauls und Franks Unterstützung überlegten wir, wie und in welchem Modus gespielt werden könnte. Am Tag des Meldeschlusses legten wir fest:
- Die Damenkonkurrenz, - Die Herrenkonkurrenz und die Hobby-B Konkurrenz.
Die Damen und Herren, wie üblich mit drei Gewinnsätzen.
Die Hobby-B mit zwei Gewinnsätzen.
Das war eine gute Entscheidung denn es meldeten sich 17 Teilnehmer für die Hobby-B-Gruppe, bei den „Profis“ sechs Damen und acht Herren. In der Hobby-B-Gruppe haben wir nicht nach Geschlechtern eingeteilt. Das Niveau war hier relativ gleich.

Am Samstag, 19.09.2020 hatten wir mit vier bis fünf Helfern die Halle und das Sportfeld für das Turnier vorbereitet. Die Halle hygienisch gewischt und alle Tische und sonstigen Geräte hygienisch abgesprüht. Außerdem hatten Paul und ich die Auslosung der einzelnen Gruppen vorgenommen sowie die Spielpläne und Schiedsrichterzettel geschrieben.

Am Morgen des Sonntag, 20. September trudelten die Teilnehmer zwischen 9 und 9:30 Uhr ein. Es war eine illustre Schar von 31 Sportlern. Ich bat alle, sich in unserer Sporthalle auf Abstand zu verteilen.

Nach meiner herzlichen Begrüßung wies ich noch einmal auf die CORONA-Auflagen
hin und dass darauf unbedingt Rücksicht zu nehmen ist. Alla waren sehr aufmerksam und damit einverstanden, dass sie sich, so lange sie spielfrei waren, auf der Terrasse oder in der Kermelklause aufhalten sollten. Dort konnten sie sich mit dem gespendeten Kuchen und Kaffee, den unser Verein großzügig kostenlos zum Verzehr anbot, versorgen. Zum Spiel würden sie dann aufgerufen.

Nachdem sich alle Teilnehmer auf meine Bitte an der Terrasse zum Schwimmbad aufgestellt hatten machte mein Freund Manfred noch einige Gruppenphotos.

Jetzt, 10:20 Uhr musste es aber losgehen. Schließlich hatten wir ein straffes Programm. Mit Begeisterung war zu sehen, wie gerade die Hobby-B-Spieler konzentriert bei der Sache waren. Unsere spielfreien „Profis“ haben bei den „Hobbys“ jeweils geschiedst. Alles in allem verlief das Turnier sehr gut geordnet, Dank auch der professionellen Unterstützung von Paul.

Die „Profidamen“ hatten eine starke Konkurrenz, da fast alle sechs auf gleichem Niveau spielten. Bei den Herren hatten wir zwei Vierergruppen, wo je zwei weiter kamen und dann über Kreuz die Plätze ausgespielt wurden.

Bei den Hobby-B-Meldungen hatten wir 17 Teilnehmer. So haben wir eine 8er- und eine 9er-Gruppe gelost. Die ersten vier aus jeder Gruppe kamen weiter und spielten dann über Kreuz die Plätze aus. Bei den Plätzen 5 bis 8, bzw. 5 bis 9 wurden die weiteren Plätze ausgespielt. Da es eine ungerade Zahl war hatte der 9. Platz keinen Gegenspieler mehr und stand somit fest.

Die Platzierungen im Einzelnen:
Bei den Hobby-B-Spielern konnte sich Willi Werner an die Spitze setzen. Zweiter wurde Peter Cimdins und Dritte, Helene Rohrer (95 Jahre).

Bei den Damen erreichte Helga Rockstein (Erftland Ville) den ersten Platz, Karin Rupprecht (SuN Witten) den zweiten und Sylvia Hummel (Erftland Ville) den dritten Platz.

Bei den Herren gab es einen heftigen Kampf um Platz eins zwischen Paul Lente und Thomas Schneller. Lange Erfahrung und die sehr scharf angeschnittenen Aufschläge von Paul brachten ihm hier den Erfolg. Somit wurde Paul Lente Tischtennis Vereinsmeister SuN Witten 2020, zweiter wurde Thomas Schneller und der dritte Platz ging an Frank Renne.

Mit großer Disziplin schafften wir es, dass das Turnier kurz nach 17 Uhr beendet war. Jetzt konnte ich noch Teilnehmer dazu bewegen, alles wieder aufzuräumen und dann unter die verdiente Dusche zu gehen.

Für 18:15 Uhr hatte ich einen Pizzadienst organisiert und die Lieferung kam pünktlich. So trafen sich alle auf unserer Kermelterrasse und wir konnten gemeinsam essen und trinken. Schließlich mussten die Energietanks wieder aufgefüllt werden. Im Anschluss half mir Paul bei der Siegerehrung. Jeder bekam eine Urkunde, die ich im Vorfeld vorbereitet hatte.

Nach vielen herzlichen Gesprächen klang der Tag mit viel Lachen und Freude über dieses schöne Turnier aus.

Jetzt musste wieder Abschied genommen werden und so langsam leerte sich die Terrasse wieder, nicht ohne vom einen oder anderen den Wunsch zu äußern, dass man solch ein Turnier doch eventuell im nächsten Jahr wiederholen könne.

Also an dieser Stelle noch einmal von mir ein herzlicher Dank an alle, die mitgemacht haben und geholfen haben, dass eine solch verbindende Veranstaltung stattfinden konnte.

Ohne Teilnehmer, Helfer und Individualisten geht es nicht!

Danke, euer Peter