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Weihnachtsgruß und Jahresrückblick


Liebe Mitglieder in den Vereinen, liebe Vorstände in den Vereinen,                                                                                                                                          

Liebe Mitgleider in den Vereine, liebe Vorstände in den Vereinen, liebe Direkt-Mitglieder,

liebe Landesverbände des DFK und Unterstützer unserer Bewegung,

Es liegt ein turbulentes und anstrengendes Jahr hinter uns allen, die COVID 19 Pandemie beeinflusst unser Leben immer noch und wird es geraume Zeit weiterhin tun. Doch wir versuchen positiv zu bleiben und nach vorne zu denken und zu handeln, denn nur so können wir uns weiterentwickeln und der Starre der letzten Monate entkommen.

2021 war für den DFK ein anstrengendes Jahr, mit vielen Anforderungen, Änderungen und Neuerungen. Jetzt, am Ende des Jahres können wir mit einem gewissen Stolz vermerken, dass die Umstrukturierungen nun auch langsam nach außen hin sichtbarer werden.

Was war bei uns los?

Im Frühjahr gab es gleich zwei personelle Änderungen, denn unsere langjährige Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle Birgit Jockisch, verließ uns auf eigenem Wunsch.

Dazu kam die plötzliche Amtsniederlegung im März vom ebenfalls langjährigen DFK Vizepräsidenten Edgar Nesseler aus gesundheitlichen Gründen.

Somit hatten wir schnell und unbürokratisch eine Lücke zu schließen, die wichtige Aufgaben in der Geschäftsstelle betrafen. Ein großes Lob muss man unserem Präsidenten Wilfried Blaschke aussprechen, der aufgrund seines Berufes in der Lage ist, die notwendigen buchhalterischen Arbeiten zu übernehmen. Er hat einige Monate lang die Buchhaltung übernommen und dadurch einen tiefen Einblick in die Finanzen und die Arbeitsabläufe in der Geschäftsstelle erhalten. Durch diese Erkenntnisse war es möglich, zusammen mit dem damals kommissarisch gewählten DFK Vizepräsidenten Marcus Hauss, der schon seit vielen Jahren Revisor des DFK war und somit vertraut mit den Strukturen, Umstrukturierungen in Bezug auf buchhalterische und steuerliche Arbeiten in Fremdvergabe vorzunehmen. Dadurch ist es gelungen, nachhaltig effektiver und kostensparend zu arbeiten.

Verbands intern gab und gibt es Dissonanzen mit einigen Mitgliedern im Verbandsrat und dem Präsidium, die Unstimmigkeiten innerhalb des Gremiums führten zu einem großen Kommunikationsaufwand, der uns viel Zeit und Energie gekostet hat. Leider ist es uns nur zum Teil gelungen, Streitpunkte zu klären oder beizulegen – da würden wir uns als Präsidium in der Zukunft weniger Eskalation und mehr positive Mitarbeit wünschen.

 

FKK Sport- und Aktivtage am Rosenfelder Strand

Trotz der Coronasituation planten wir eine Veranstaltung am Rosenfelder Strand bei der FKK Ostsee Camping GmbH, sie fanden im Sommer statt und waren ein großer Erfolg. Unter der kompetenten Führung unseres DFK - Sportwartes Rüdiger Feddern und seiner Frau Andrea konnten die geplanten Maßnahmen unter den strengen geforderten Bedingungen stattfinden. Auch der Internationale Nacktlauf fand unter großer Beteiligung statt. Das zeigt, dass man durchaus auch unter Corona Veranstaltungen planen und durchführen kann.

 

Auch wir wurden digitaler

Die fkk-jugend hat es vorgemacht und wir haben „nachgezogen“ – digitale Zoom-Konferenzen als Sitzungen gehören mittlerweile zu unserem Alltag dazu. Sie machen flexible und kostengünstige Besprechungen möglich, sparen Anreisezeiten und Hotelkosten, ersetzen aber natürlich nicht persönliche Treffen. Die fanden und finden in diesem Jahr auch weiterhin statt.

 

Der Verbandstag in Suhl

Nachdem der geplante Verbandstag in Hachen im Mai 2021 wegen der Coronabeschränkungen nicht möglich war, suchten wir kurzfristig nach Alternativen, in denen ein Treffen in der Größenordnung und unter Coronaauflagen möglich war. Wir fanden das Tagungshotel in Suhl und luden Ende August 2021 dorthin ein. Es standen zwei Positionen im Präsidium zur Wahl – Vizepräsident:in Öffentlichkeitsarbeit und Vizepräsident:in Finanzen. Es gab jeweils zwei Kandidaten:innen für diese Ämter im DFK, Michaela Toepper, die seit 16 Jahren amtierende Vizepräsidentin Öffentlichkeitsarbeit ist, konnte sich ebenso durchsetzen wie Marcus Hauss, der das kommissarische Amt durch die Wahl bestätigen konnte.

Als wichtige Neuerung – auch im Hinblick auf die neue Agenda „Transparenz und Mitarbeit“ ist die Aufnahme des DFK Sportwartes Rüdiger Feddern und von Martina Vavra, die amtierende Vorsitzende der fkk-jugend e.V., als unser selbstständiges Jugendwerk, im Präsidium. Schon vor dem Verbandstag in Suhl waren die beiden in die Präsidiumsarbeit mit eingebunden, nun sind sie offiziell bestätigt.

Der Verbandstag an sich war geprägt von langen Diskussionen und dementsprechender Stimmung. Die angekündigten Workshops fanden nicht statt, da sie aufgrund von Anträgen und gegen die Meinung vom Präsidium an das Ende der Tagesordnung verschoben wurden. Den nächsten Verbandstag wünschen wir uns harmonischer und konstruktiver.

 

Das Präsidium

Das Präsidium hat sich in diesem Jahr häufig gesprochen und auch persönlich getroffen. Wir tauschen uns regelmäßig aus und alle sind jederzeit informiert. Alle wichtigen Entscheidungen werden gemeinsam diskutiert, abgestimmt, getroffen und auch so kommuniziert. Das ermöglicht Transparenz und Mitsprache auf Augenhöhe, der respektvolle und freundschaftliche Umgang miteinander macht auch kontroverse Diskussionen zu konspirativen Gesprächen und führt zu abgestimmten Ergebnissen. Wir schätzen diese Art der Verbandsarbeit.

 

Redaktion und Zeitungen

Die beiden letzten Jahren waren eine Herausforderung, auch in redaktioneller Hinsicht, denn es gab so gut wie keine Veranstaltungen, keine Treffen, keinen oder nur wenig Urlaub und somit auch wenig redaktionelle Beiträge in dieser Hinsicht. In der Situation lag aber auch eine Chance, einmal ausführlich über die Historie, die Strukturen und Personen zu berichten. Unser Verband hat eine sehr lange Tradition und die Bewegung des Naturismus ist spannend. Die „freie Szene“ findet sich auch in unseren Magazinen immer häufiger wieder und es wird klar, dass es viele verbindende Elemente gibt.

Wir meinen, dass unsere DFK Druckmagazine qualitativ und inhaltlich gut und konkurrenzfähig sind und würden es gerne sehen, wenn noch mehr Menschen unsere Drucksachen lesen und abonnieren.

 

Werbung und Öffentlichkeitsarbeit

Dank unserer aktiven und engagierten Geschäftsstelle mit Julia Hoffmann und Kathrin Nur konnten einige Projekte schon umgesetzt werden.

Die „FKK Direkt“, unser DFK Adressverzeichnis geht bald in die „zweite Runde“. Die Neuauflage ist in Planung und wir würden uns über viele Anzeigen der Vereine freuen. Dieses Heft wird über zwei Jahre lang als Werbung überall an Interessenten verteilt und verschickt und ist eine überaus günstige und wirksame Werbung für unsere Vereine und Firmenfördermitglieder.

Die Homepage wurde neu strukturiert und aufgesetzt und ständig verbessert, der neue Mitgliederbereich für Vereine, in der jeder Verein seine Daten online schnell und unkompliziert einpflegen kann, wurde gerade online geschaltet und steht schon zur Verfügung. 

Der DFK Flyer ist fertig gedruckt und die Messeausstattung erneuert und komplettiert. Die Ausschreibungen von „FSA“ und dem Internationalen Nacktlauf wurden überarbeitet und neugestaltet, genau wie die Anzeigen, die wir bei unseren Partnern veröffentlichen. Zu öffentlichen Veranstaltungen wird das DFK Präsidium in einheitlichen und gebrandeten Textilien auftreten.

Der Shop wird mit neuen Artikeln ergänzt und ausgebaut, neue Verkaufs-strategien entwickelt.

Social Media Aktivitäten sollen ausgebaut und strukturiert werden, geeignete Kanäle und Kooperationen auf- und ausgebaut.

 

Aber das für uns wichtigste Thema ist:

Die Zukunft des DFK

Es wird immer mehr deutlich und bewusst, dass unser Verband sich modernisieren und öffnen sollte, damit die Zukunft der FreiKörperKultur gesichert ist und erhalten bleibt. Die Gesellschaft erlebt derzeit einen großen Wandel, der sich niemand entziehen kann. Um gegen den Mitgliederschwund und Überalterung unserer Vereine und der Bewegung an sich entgegenzuwirken, ist es notwendig, dass wir uns mit den Fragen, Wünschen und Anforderungen auseinandersetzen, die unsere Mitglieder und die „freie Szene“ haben.

Aus dem Grund haben wir ein Zukunftsteam gebildet, in dem zunächst die Ideen, Meinungen, Wünsche, Anforderungen gesammelt und sortiert werden. In diesem Team sind Menschen aus den unterschiedlichen Gruppierungen und mit unterschiedlichen Intentionen, aber ohne zwingende Vereinszugehörigkeit und Amt in einem Verein. Das erste Treffen stand in Präsenz statt und ermöglichte ein erstes Kennenlernen und einen ersten Workshop, der unter professioneller Leitung geführt wurde.  Der Bericht dazu wird in der nächsten Ausgabe der „FreiKörperKultur“, die im Februar erscheint, veröffentlicht werden und dann natürlich auch in unseren anderen Medien.

Im April findet der 1. Workshop für Vereine im DFK in Hachen statt.

Die Einladungen zu dem 1. Zukunftsworkshop sind bereits versendet worden, ihr seid herzlich dazu eingeladen, an der Zukunft des DFK mitzuwirken und Euch auszutauschen.

Dieser Brief als Information ist doch nun recht lang geworden, aber wir finden es wichtig, von unserer Arbeit, den Plänen und Aufgaben zu berichten, ihr als die Basis unserer Arbeit seid wichtig und wir wollen Euch animieren, wieder mehr mit eurem Dachverband – dem DFK – zusammen zu arbeiten!

In diesem Jahr möchten wir auf die Versendung von Weihnachtskarten verzichten und haben uns dazu entschlossen, stattdessen einen Betrag an ROTE NASEN Deutschland e.V. zu spenden.

Die Clowns des Vereins sorgen dafür, dass aus dem Alltag im Kinderhospiz etwas Besonderes wird.

Wir wünschen euch besinnliche, frohe und glückliche Weihnachtstage! Für das kommende Jahr mögen Euch Zufriedenheit, Frohsinn und Gesundheit begleiten.

 

Das Präsidium, 17. Dezember 2021